Blühender Naturpark Obere Donau

Die Gemeinden der N!-Region FÜNF G (Denkingen, Frittlingen, Aldingen, Deißlingen und Wellendingen) und die Gemeinden Balgheim und Mahlstetten beteiligen sich an dem Projekt „Blühender Naturpark Obere Donau“

Ackern für die Insekten

Vorbereitungen für die Frühjahrseinsaat im Blühenden Naturpark Obere Donau laufen

(Naturpark Obere Donau) Der Naturpark soll blühen und das möglichst insektenfreundlich – um dieses Vorhaben umzusetzen bereiten in diesen Tagen insgesamt neun Naturparkkommunen die Flächen vor, die in den nächsten Wochen mit heimischem, mehrjährigem Saatgut eingesät werden sollen. Auch zwei Gemeinden außerhalb der Naturparkgrenzen beteiligten sich an der Sammelbestellung, so dass in Summe über 2 ha Land in Blühflächen umgewandelt werden können. Um die Einsaat erfolgreich durchführen zu können, müssen die meisten Flächen im Vorhinein mit dem Pflug bearbeitet werden, um sie einige Wochen später mit Egge oder Fräse endgültig auf das Saatgut vorzubereiten. Dieses wird übrigens nur auf die Erde gesät und dann mit Hilfe einer Walze angedrückt, da die Keime der Wildblumen und -gräser nicht in der Lage sind, mehrere Zentimeter Boden zu durchdringen.

Die Anlage der Bienenweiden ist eine Entscheidung für mehrere Jahre, da nur bei langfristigem Erhalt ein Mehrwert für heimische Insektenarten entsteht, die teilweise im Boden überwintern. Bei der Pflege gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich, weshalb auch die verantwortlichen Gemeindemitarbeiter in der Anlage und Pflege der Flächen geschult werden.

Ziel des Projekts Blühende Naturparke ist es, durch die Anlage von Wildblumenwiesen für Insekten ganzjährig Lebensraum und ein reichhaltiges und vielfältiges Nahrungsangebot zu schaffen. Im Gegensatz zu Honigbienen fliegen viele Wildbienenarten keine weiten Strecken. Daher kommt es nicht so sehr auf die Größe der einzelnen Fläche an, sondern auf ein möglichst dichtes Netz an Wildblumenstandorten, um auch die Ausbreitung der Insekten zu unterstützen. Das Projekt richtet sich an alle Flächenbesitzer wie Städte und Gemeinden, Unternehmen und Landwirte.

Das Land Baden-Württemberg hat sich mit dem „Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ zum Ziel gesetzt, den Artenreichtum in Schutzgebieten, aber vor allem in der vom Menschen genutzten Kulturlandschaft, zu stärken. Im Rahmen dieses Sonderprogramms wird das Projekt „Blühende Naturparke“ vom Land in den Jahren 2018 und 2019 mit 370 000 Euro unterstützt. Im Zuge dessen wurde es zu einem gemeinsamen Projekt aller sieben Naturparke.

Presseberichte zum Thema:

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